Ein Künstler in der arktischen Wildnis
Harald Moltke ist vor allem für seine eindrucksvollen Gemälde des Nordlichts und der arktischen Landschaften bekannt. Als Teilnehmer der Literarischen Grönland-Expedition (1902–1904) arbeitete er eng mit Knud Rasmussen zusammen, um sowohl die Natur als auch die Bevölkerung Grönlands zu dokumentieren.
Kunst und Dokumentation
Moltke verband künstlerisches Gespür mit einem dokumentarischen Blick. Seine Werke vermitteln einen seltenen Einblick in das Leben in Grönland zu Beginn des 20. Jahrhunderts und zeigen sowohl die Größe der Natur als auch den Alltag der Menschen.
Vortrag und Führung in historischem Rahmen
Die Veranstaltung beginnt mit einem Vortrag über Harald Moltkes Leben, sein künstlerisches Schaffen und seine Teilnahme an den Expeditionen, die sein Werk maßgeblich prägten.
Anschließend folgt eine Führung durch das Knud-Rasmussen-Haus. Dabei können die originalen Gemälde und Zeichnungen aus nächster Nähe erlebt werden – Werke, die die Räume bis heute prägen und von Entdeckungsreisen, Kunst und kulturellen Begegnungen in der Arktis erzählen.
